25. Sept.: Einführung der neuen Gemeindereferentin
Am 1. September hat Simone Berzl ihren DIenst als neue Gemeindereferentin der Pfarrei angetreten. Wegen der Schulferien und dem Kirchweihfest am vergangenen Sonntag erfolgte die offizielle Vorstellung und Einführung an diesem Sonntag. Am Beginn des Gottesdienstes stellte sich Frau Berzl der Pfarrgemeinde vor und erzählte ein wenig aus ihrem Lebens- und Werdegang. So erfuhren die Gläubigen Privates und Berufliches ihrer neuen Gemeindereferentin. Symbolisch überreichte ihr Pfarrer Marcus Lautenbacher dann fünf Gegenstände, mit denen er ihr die Beauftragung für verschiedene Dienste in der Pfarrei übertrag: Eine Krankenbursa, um den Kranken in Fußenberg und Thanhausen die Krankenkommunion zu bringen, ein Firmbuch, um die Firmlinge zum Sakrament hinzuführen, eine Laterne, um die Kleinkinder in den Eltern-Kind-Gruppen und im Familienkreis zu begleiten, einen Freundschaftkreis aus dem Eine-Welt-Laden für die Begleitung des Eine-Welt-Kreises und ein Gotteslob als Zeichen dafür, dass sie auch Rosenkränze und Kreuzwegandachten leiten wird.
23./24. Sept.: Klausurtagung des PGR
Der Pfarrgemeinderat triff sich immer ab Beginn des neuen Schul- und Arbeitsjahres zu einer Klausurtagung, um in Ruhe einen Rückblick auf der Vergangene und einen Ausblick auf das Neue machen zu können. Heuer fand die Tagung im Haus der Barmherzigen Brüder in Kostenz statt. Am Freitag Nachmittag reisten die Pfarrgemeinderäte an und hielten in der ersten Arbeitseinheit einen kritischen Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate. Vieles, was in der Pfarrei geschieht, wurde von verschiedenen Seiten beleuchtet und bewertet. So kamen Lob und Zufriedenheit, aber auch veränderungswürdige Punkte auf den Tisch. Der Samstag Vormittag stand ganz unter dem Blickwinkel des Planens für das neue Schuljahr. So wurden sämtliche Termine festgelegt und einige Veranstaltungen auch hinterfragt. Über dieses und jenes diskutierte man lebendig und entschied schließlich mehrheitlich, ob es beihalten oder verändert werden sollte. Nach einer kurze Mittagespaue zog sich das Gremium wiederrum zurück und setzte die Tagung fort. Einige schwierige Fragen und Probleme wurden angesprochen und im Miteinander ein Weg der Lösung gesucht. Auch wenn es für manche Punkte keine wirkliche Antwort gibt, so war sich das gewählte Beratungsgremium der Pfarrei doch einig, dass wir alle am gleichen Strang ziehen.
18. Sept.: Fünftes Kirchweihfest
"That caps it all" - unter dieses britische Sprichwort hat Pfarrer Marcus Lautenbacher seine Festpredigt zum 5. Kirchweihfest gestellt. Mit der Redewendung "Das setzt dem Ganzen noch die Krone auf" haben wir dieses Wort in unsere Sprache übernommen. Es passt als Zusammenfassung zu den beiden Fensterbildern, die in dieser Woche neu in die Kirche eingebaut wurden. Zum einen ist in drei Fenstern die Darstellung "Maria Krönung" zu sehen: Gott setzt dem ganzen Leben von Maria noch die Krone auf, zeichnet sie aus, krönt sie mit der himmlischen Würde und Herrlichkeit. Die beiden kleineren Fenster ganz oben in der Ecke konnten ebenfalls aus Glas angeschafft werden. Darin ist ein Text zu lesen: "Die Jungfrau wird empfangen, einen Sohn gebären, denn sieh: Aus Isais Stamm ein Zweig entspringt, des heilger Blütenduft zum Himmel dringt." (Alexander Pope). In der Ankündigung der Geburt des Erlösers, so Pfarrer Lautenbacher, setzt Gott seinem ganzen Heilsplan noch die Krone auf. Nach der Predigt wurden die neuen Fensterbilder gesegnet und wieder ein weiterer Baustein zur endgültigen Vollendung der Kirche eingefügt. Am Ende des Festgottesdienstes dankte Pfarrer Lautenbacher besonders den Mitgliedern der Kirchenverwaltung, die mit ihm zusammen in den letzten beiden Jahren Vieles auf den Weg gebracht und vollendet haben. Mit dem Überreichen einer Sonnenblume begrüßte er gleichzeitig die drei neuen Mesner. Bei Regen fand im Anschluss ein kleiner Sektempfang am Kirchplatz statt, um auf den 5. Geburtstag der Pfarrkirche anzustoßen. Der Tag wurde mit einer feierlichen Vesper mit dem Kirchenchor beschlossen, in der Pfarrer Johann Babel aus Wenzenbach die Predigt hielt. Bei einem Weinfest des Kirchenbauvereins ließen etwa 80 Personen diesen Kirchweihtag ruhig ausklingen.
28. Aug. - 4. Sept.: Pfarrwallfahrt 2011
Nach acht Tagen, drei großen Pilgerzielen und 2.283 km ist die 33-köpfige Reisegruppe der Pfarrei wieder wohlbehalten in Irlbach angekommen. Aber von Anfang an: Mit Chaffeuer Franz Koller, Organisatorin Lotte Koller und Pfarrer Marcus Lautenbacher brach die Gruppe am Sonntag früh um 5 Uhr in Irlbach auf. Das erste Ziel war Frankreich, genauer gesagt ARS mit dem Heiligen Pfarrer von Ars.Dort wurde am Grab des Heiligen ein Pilgergottesdienst gefeiert, bevor es zum ersten kulturellen Höhepunkt weiterging, der Stadt Lyon. Die zweite Station der Reise war der Marien-Erscheinungsort LA SALETTE in den französischen Alpen. In der Einfach und Abgeschiedenheit eines Klosters verbrachte die Pilgergruppe einen ganzen Wallfahrtstag. Am Morgen feierten wir gemeinsam Eucharistie, sahen einen Film über die Marien-Erscheinungen, sprachen mit einem Pater, beteten um den Berg den Kreuzweg und begleiteten am Abend die Lichterprozession. Am Donnerstag früh fuhren wir weiter in die Schweiz, wo das dritte Pilgerziel wartete: FLÜELI! Doch bevor wir zum Hl. Klaus pilgerten, besuchten wir die wundervolle Stadt Luzern, wo die Gruppe bei einer Stadtführung bei strahlendem Sonnenschein Viel erleben durfte. Zum Abschluss feierten wir dann eben nach einem Besuch beim Hl. Klaus von der Flüe einen festlichen Abschlussgottesdienst in der Pfarrkirche von Sachseln.