20. Nov.: Aufnahme und Verabschiedung von Ministranten
Am letzten Sonntag des Kirchenjahres gab es auch bei der Ministrantengruppe unserer Pfarrei eine größere Veränderung. In einem Festgottesdienst konnte Pfarrer Marcus Lautenbacher neun neue Minis aufnehmen und musste aber auch sieben verabschieden. Die Predigt zur Neuaufnahme stellte er unter das Thema "Werkzeuge". Jeder braucht für seinen Beruf oder seine Aufgabe ein oder mehrere Werkzeuge. Einige Anwesende nannte ihr Werkzeug: Schere, Kugelschreiber, PC oder Auto. So brauchen auch die Ministranten für ihren Dienst am Altar vielen Werkzeuge. Drei griff der Prediger besonders heraus: Zum Evangelium tragen sie die Leuchter, um die Besonderheit des Wortes Jesu zu unterstreichen; sie tragen das Kreuz am Beginn einer Prozession, weil Jesus uns den Weg zeigt; sie tragen an Festtagen Weihrauch und ehren damit Christus. IMMER ist Jesus der Grund für all das, er ist der König und Herr. Danach segnete Pfarrer Lautenbacher die Plaketten und überreichte sie den neuen zusammen mit GR Simone Berzl. Am Ende des Gottesdienstes wurde sieben älteren und verdienten Ministranten für ihren jahrelangen Dienst gedankt und sie wurden mit einem kleinen Präsent verabschiedet. Da leider während des Jahres auch noch andere Messdiener aufgehört haben, schrumpft die Zahl der Ministranten stetig weiter und jetzt sind nur noch 57 Akitve im Dienst. 19. Nov.: Dankgottesdienst der Ehejubilare 2011 Insgesamt 31 Ehepaaren konnten in der Pfarrei Irlbach in diesem Jahr ein besonderes Ehejubiläum feiern. Der Pfarrgemeinderat hat sie alle schriftlich zu einem Dankesgottesdienst und einem Empfang im Pfarrsaal eingeladen. Nur gut ein Drittel, nämlich elf Jubelpaare, folgte der Einladung. In seiner Festpredigt ging Pfarrer Marcus Lautenbacher auf die Hl. Elisabeth ein, deren Gedenktag am 19. November begangen wird. Ausgehend vom bekannten Rosenwunder fragte der Prediger: "Welches Bild der Ehe wird hier eigentlich beschrieben, wenn der Ehemann seine Frau bespitzelt und ihr verbietet, den Armen Brot zu bringen?" Doch Pfarrer Lautenbacher gab Entwarnung: Dies sei nur eine Legende, in Wirklichkeit haben Elisabeth und Ludwig eine vorbildliche und glückliche Ehe geführt. So legte er ihr Beispiel den Ehejubilaren und allen Eheleuten besonders ans Herz. Mit der Erneuerung des Ehegelübdes und einem Einzelsegen bekräftigen dann die Paare ihren gemeinsamen Weg vor Gott. Nach dem Dankgottesdienst, den der Kirchenchor musikalisch mitgestaltete, fand ein Sektempfang im Pfarrsaal statt. In einem kurzen Grußwort wandte sich PGR-Sprecher Michael Dietl an die Gäste. Mit Hilfe eines Wörterbuches Spanisch- Deutsch meinte er, dass auch die Ehepaare im Laufe der Jahre eine neue Sprache lernen mussten: Mann - Frau. Nur wer miteinander kommuniziert, findet zueinander. In geselliger Runde gab es noch einen kleinen Imbiss, eine lustige Geschichte und nette Gespräche.
17. Nov.: Seniorenfahrt nach Nürnberg
40 Seniorinnen und Senioren haben im Rahmen des Seniorentreffs im November eine Tagesfahrt nach Nürnberg unternommen. Nach dem Motto "Wenn Engel reisen" hellte sich der Nebel kurz vor Nürnberg auf und die Ausflügler hatten einen strahlend blauen Himmel in der fränkischen Metropole. Busfahrer Peter steuerte zuerst eine Lebkuchenfabrik an. Dort wurde den Gästen ein Fim über die Geschichte und Herstellung der Lebkuchen gezeigt, bevor die Gruppe im Fabrikverkauf nach Herzenslust einkaufen konnte. Mit vollen Tüten und Taschen ging es in die Innenstadt. Nach einer gemütlichen Mittagspause stand eine Stadtführung auf dem Programm. Aufgeteilt in zwei Gruppen führten zwei erfahrene Stadtführerinnen die Gäste aus Wenzenbach und Zeitlarn zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Der schöne Brunnen am Hauptmarkt, die Marienkirche, das Dürer-Haus und die Burg von außen wurden besichtigt und erklärt. Auf dem Heimweg kehrte man zu Kaffee & Kuchen oder einer zünftigen Brotzeit noch einmal ein. So klang ein schöner Tag in geselliger Runde gut aus und alle kamen gutgelaunt nach Hause zurück.
12. Nov.: Benefiz-Spanferkel-Essen
Dank vieler großzügiger Spender konnte der Bauverein ein Spanferkel-Essen für die nächsten Kirchenfenster veranstalten. Erster Bürgermeister Josef Schmid hatte sich bereit erklärt, ein Spanferkel zu spenden. Auch bei Gemeinderat Johannes Wiesbeck fand man offene Ohren und er steuerte das Sauerkraut bei. Joahnn Neumeier spendierte die Kartoffeln und Josef Beier das nötige Bier zum Hinunterspülen. Die Bäckereien Götzfried und Listl schließlich spendeten die Backwaren, die als Beilage gereicht wurden. So konnte der Bauverein die gesamten Einnahmen des Abends als Reinerlös für die nächsten Kirchenfenster ansparen und das waren immerhin mehr als 700,-- €. Otto Schneider hatte sich als professioneller Koch bereit erklärt, alle Speisen zuzubereiten und setzte den über 80 Gästen im Kirchenkeller ein leckeres Abendessen vor. Die Vorstandschaft des Bauvereins hatte am Nachmittag schon den Kirchenkeller vorbereitet und arbeitete auch den ganzen Abend für den guten Zweck!
10./11. Nov.: Martinsfeiern
In unserer Pfarrgemeinde gab es auch in diesem Jahr wieder drei Martinsfeiern: Am Tag vor dem Gedenktag trafen sich die ganz Kleinen mit ihren Muttis und Papas aus der Eltern-Kind-Gruppe zu einer kurzen Andacht in der Pfarrkirche. Gemeindereferentin Simone Berzl stellte dabei die Helligkeit des Lichtes und das Leuchten in den Mittelpunkt. Eltern stellten in einem kurzen szenischen Spiel die Mantelteilung kindgerecht dar. In einem kurzen Martinszug mit den Laternen zogen die Kleinen einmal um die Kirche in der Pfarrgarten. Am Martinstag feierte Pfarrer Marcus Lautenbacher am Vormittag mit den Kindern der Grundschule und am Abend mit mehr als einhundert Kindern der KITA einen Wortgottesdienst. Dabei erinnerte er an die vielen bunten Laternen: Wie das kleine Licht die große Laterne leuchten lässt, so kann das kleine Licht des Glaubens uns zum Leuchten bringen. Die FF Grünthal sperrte wieder die Straßen ab, um einen sicheren Laternenumzug zu gewährleisten. Die Mitarbeiterinnen der KITA hatten die Feier vorbereitet und der Elternbeirat übernahm das Martinsspiel und die leibliche Versorgung.
2. Nov.: Fest Allerseelen
Der eigentliche Festtag für die Verstorbenen ist das Fest Allerseelen. Weil aber in Bayern "Allerheiligen" ein Feiertag ist, wird dieser Tag im Bewusstsein der Menschen uminterpretiert. Als Kirche aber gedenken wir am Allerseelentag aller Verstorbenen, besonders der in den vergangenen zwölf Monaten heimgegangenen. Während des feierlichen Requiems las Pfarrer Marcus Lautenbacher die Namen der 24 Verstorbenen vor und für jeden wurde eine Kerze mit dem Licht der Osterkerze entzündet. Zur ganz persönlichen Erinnerung und Dankbarkeit an liebe Verstorbene wurde dann das elektrische Licht ausgemacht und bei meditativer Musik konnten die Mitfeiernden im Schein der Kerzen ihren Gedanken nachgehen. Auch ein besonderes Gebet für die verstorbenen Angehörigen, Freunde und Wohltäter wurde in diesem Gottesdienst gesprochen. Der Kirchenchor sang eine Premiere: Es erklangen Teile des Requiems von Limbacher, einem modernen Komponisten unserer Zeit.
1. Nov.: Hochfest Allerheiligen
Am Nachmittag des Hochfestes Allerheiligen hat Pfarrer Marcus Lautenbacher mit vielen hundert Gläubigen eine Andacht zu Ehren aller Heiligen gefeiert. Die Wort-Gottes-Feier in der vollbesetzten Pfarrkirche stand unter dem Thema der diesjährigen Pfarrwallfahrt der Pfarrei nach Frankreich und in die Schweiz. Die Pilgergruppe hatte dabei drei große Heilige besucht: Maria in La Salette, den Hl. Pfarrer von Ars und im schweizerischen Flüeli den Hl. Klaus. In drei Gedanken wurden diese Heiligen vorgestellt und als Beispiele für Heilige des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe um ihre Fürsprache angerufen. Im zweiten Teil der Feier versammelten sich die Gläubigen auf dem Friedhof, um allle Verstorbenen in der großen Gemeinschaft der Heiligen zu wissen. Mit Weihwasser und Weihrauch segnte Pfarrer Lautenbacher die Gräber. In einer kurzen Ansprache wandte sich 1. Bürgermeister Josef Schmid an die Versammelten, da auch der neue Teil des Friedhofs fertiggestellt wurde. Im Auftrag von Bischof Gerhard Ludwig segnte Pfarrer Marcus Lautenbacher dann auch den Gottesacker, der die bestehende Anlage ergänzt und erweitert.