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19. Jan.: VORTRAG VON RECHTSANWÄLTIN SCHECK

Beim monatlichen Seniorentreff konnten wir an diesem Donnerstag Frau Rechtsanwältin Christine Scheck aus Wenzenbach begrüßen. Sie ist öfter bei Gruppen und Seminaren unterwegs und spricht über das Thema "Vorsorgevollmacht - Patientenverfügung - Betreuungsvollmacht". Der Pfarrsaal war mit 38 Zuhörern gut gefüllt und wäre wohl bei besserem Wetter ganz besetzt gewesen. Durch viele Zwischenfragen und große Aufmerksamkeit signalisierten die Besucher 90 Minuten lang großes Interesse. Frau Scheck stellte die alte und die neue Gesetzeslage seit 2010 bei der Patientenverfügung gegenüber und sagte mit klaren und verständlichen Worten, was wichtig und zu beachten ist. Ein besonderes Anliegen war es der Referentin, die Gäste auf die Vorsorgevollmacht hinzuweisen. Jeder Mensch ab 18 Jahren, so Rechtsanwältin Scheck, sollte unbedingt eine Vorsorgevollmacht haben. Wenn ich mich selbst durch einen Unfall oder Infarkt nicht mehr äußern kann, darf NICHT der Ehepartner oder die Eltern entscheiden, es würde vom Betreuungsgericht ein beruflicher Betreuer ernannt. Nur, wenn man eine Vorsorgevollmacht vorweisen kann, dürfen Eltern oder Ehepartner über Operationen und Behandlungen oder auch über Bankgeschäfte verfügen. Daher, so ihr Resumee, sollte unbedingt eine Vorsorgevollmacht erstellt und einer Vertrauensperson übergeben werden. Da Frau Scheck auf ein Honorar verzichtete, überreichte ihr Pfarrer Lautenbacher am Ende des sehr interessanten Vortrags einen Blumenstrauß.

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6. Jan.: ABSCHLUSS DER STERNSINGERAKTION

In diesem Jahr nahmen zum ersten Mal in der Geschichte der Pfarrei Irlbach sieben Gruppen am Sternsingen teil - ein neuer Rekord! Insgesamt 28 Ministrantinnen und Ministranten engagierten sich für arme und Not leidende Kinder in Nicaragua und vielen anderen Ländern. Bei einem Familiengottesdienst am Hochfest der Erscheinung des Herrn dankte Pfarrer Marcus Lautenbacher den Sternsinger für ihren Dienst. Das Leitwort für die Aktion 2012 lautete: "Klopft an Türen, pocht auf Rechte!" Dazu hatte die Bischöfliche Aktion einen "Sternsinger-Rap" herausgegeben, der am Beginn der Predigt eingespielt wurde. Auf moderne Art wurde darin auf die Kinderrechte hingewiesen und für alle Kinder dieser Welt eingefordert. In seinen kurzen Gedanken ging Pfarrer Lautenbacher besonders auf die Rechte auf Schule, Medizin, ein Zuhause, Geld und Spielen ein. Was für uns hier in Deutschland alles selbstverständlich ist, bedeutet für Kinder in Nicaragua und vielen Ländern einen harten Kampf. Mit dem Geld, das die Sternsinger mühevoll bei miserablem Wetter gesammelt haben, werden Projekte zur Stärkung der Kinderrechte gefördert und z. B. Schulen gebaut.  Als kleine Belohung bekamen sie am Ende eine Pizza spendiert und durften sich über kiloweise Süßigkeiten freuen.

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